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Ausschuss für

Arbeit und Soziales

Mein Wahlkreis ist einer der industriellsten in ganz Deutschland. Das Selbstverständnis als Facharbeiter, Erfinder, Unternehmer oder Visionär hat in Stuttgart Wurzeln, die mindestens bis zur industriellen Revolution und der damit entstandenen wirtschaftlichen Vielfalt zurückgehen.

Traditionsunternehmen wie Mercedes-Benz, Porsche, Bosch, Mahle und viele weitere bezeugen diese außergewöhnliche Kultur, die uns in Stuttgart ausmacht. Auf uns kommen große Herausforderungen zu: die Digitalisierung und die Dekarbonisierung sind eine gesamtwirtschaftliche Chance aber gleichzeitig eine Gefahr für Arbeitsplätze. Die soziale Marktwirtschaft ist das Wirtschaftssystem, das Antworten auf die beiden Seiten der Gleichung findet: Wirtschaftlichkeit und Freiheit für Unternehmen auf der einen und Sicherheit und Schutz für die Arbeitnehmer auf der anderen Seite. Als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales leiten mich die Grundsätze des Vaters der sozialen Marktwirtschaft: Ludwig Erhard. Er sagte „Ziel der deutschen Sozialpolitik muss es sein, alle sozialen Gruppen vor einer Entwicklung zu bewahren, in der sie zunehmend bloß Objekte staatlicher Fürsorge sind“. So stehe auch ich für einen Staat der den Bürger befähigt und bestärkt, während er ihm Schutz und Solidarität in der Arbeitswelt garantieren.

Ausschuss für

Kultur und Medien

Ich freue mich als Obmann der Unionsfraktion wichtige organisatorische Aufgaben für die übrigen Mitglieder übernehmen darf und somit meine erste offizielle parlamentarische Funktion im Bundestag antrete. Der Kulturhaushalt des Bundes hat sich unter der Verantwortung der Union auf über zwei Milliarden Euro verdoppelt. Ich werde mich dafür einsetzen, dass nicht an Kulturförderung gespart wird und dass Stuttgart eine erstklassige Adresse der Hoch- aber auch der Subkultur bleibt. Dazu werde ich den Dialog im Wahlkreis suchen, denn gerade während der Pandemie müssen wir zusammenrücken, um die kulturelle Landschaft zu schützen. Hier ist der Bund in der Pflicht, entsprechende Programme zu verlängern oder zu ergänzen, denn der Zustand unserer Kultureinrichtungen ist Spiegel und Aushängeschild der Gesellschaft. Gleichzeitig müssen wir nach vorne schauen: Die Digitalisierung im Kulturbereich, die internationale und europäische Kulturförderung aber auch die hochaktuelle Debatte um das deutsche kulturelle Erbe und die Deutungshoheit über unsere Sprache sind Themen, denen ich mich in den nächsten Jahren annehmen werde.